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20.05.2016 / Ausland / Seite 7

Chancenloses Referendum

Schweizer können über die Einführung eines »bedingungslosen Grundeinkommens« abstimmen

Patricia D’Incau, Bern

Wer in der Schweiz wohnhaft ist, soll künftig einen monatlichen staatlichen Zuschuss erhalten – und zwar unabhängig von Alter, Einkommen oder Vermögen. So sieht es die Eidgenössische Volksinitiative »Für ein bedingungsloses Grundeinkommen« vor, über die die Schweizer am 5. Juni abstimmen können.

Initiiert wurde das Begehren vom Unternehmer Daniel Häni und dem Künstler Enno Schmidt. Getragen wird es von »einer Gruppe von Menschen, die in der Schweiz das bedingungslose Grundeinkommen breit diskutieren und einführen möchten«, heißt es. Doch sie werden es schwer haben: Alle Parteien von links bis rechts, abgesehen von den Grünen, lehnen die Volksinitiative ab.

Von dem Grundeinkommen – in Deutschland firmieren ähnliche Visionen unter dem Begriff »Bürgergeld« – versprechen sich die Befürworter, dass »der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben« ermöglicht wird.

In Zahlen soll sich das »menschenwürdige Dasein« auf mona...

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