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13.05.2016 / Inland / Seite 5

Wut der Lehrer wächst

Fast 4.000 angestellte Pädagogen in Berlin traten am Donnerstag in den Streik. Sie ­fordern, das gleiche Gehalt wie ihre verbeamteten Kollegen zu bekommen

Wladek Flakin

Tausende Pädagogen zogen am Donnerstag vormittag von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung am Alexanderplatz zum Brandenburger Tor. »Gleiches Geld für gleiche Arbeit«, riefen etwa 3.800 angestellte Lehrer. »So viele waren wir noch nie«, freute sich Dieter Haase von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin in seiner Begrüßung. Angestellte Lehrkräfte an Berliner Schulen machen die gleiche Arbeit wie ihre verbeamteten Kollegen, aber pro Monat verdienen sie einige hundert Euro weniger. Das Land Berlin verbeamtet seit 2004 nicht mehr – inzwischen gehören 12.000 Pädagogen zur Niedriglohngruppe, fast die Hälfte aller Lehrkräfte in dem Land. Ihre Wut wird kontinuierlich größer.

Am Donnerstag fanden schriftliche Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss (10. Klasse) statt. Bestreikte Prüfungen wurden von Beamten durchgeführt, dafür fiel der Unterricht an anderen Stellen aus. »Ich finde es gut, die Streiktage so zu legen, dass es den Druck auf d...

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