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13.05.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Staatsdienst für lau

Wer in Deutschland Professor werden will, muss sich j­ahrelang ausbeuten lassen. Privatdozent aus Bayern klagt gegen Landeshochschulgesetz

Ralf Wurzbacher

Wer es schafft, Professor an einer Hochschule zu werden, darf sich glücklich schätzen. Lehren, forschen, selbstbestimmt arbeiten und dazu noch gutes Geld verdienen. So macht Wissenschaft Spaß. Günter Fröhlich ist nicht nach Spaßen zumute. Der promovierte Philosoph ist seit elf Jahren habilitiert und hält Vorlesungen an der Universität Regensburg.

Er tut dies, weil er es gerne macht und weil er es muss. Denn nur so klappt das mit dem Aufstieg zum ordentlichen Professor – vielleicht und irgendwann einmal. Bis dahin schmückt er sich mit dem Titel »außerplanmäßiger Professor« und sieht dafür nicht einen Cent. So verlangt es das bayerische Hochschulpersonalgesetz. Aber Fröhlich will das ändern: Er hat Klage beim Landesverfassungsgerichtshof eingereicht.

So wie dem 47jährigen ergeht es Tausenden Nachwuchswissenschaftlern in Deutschland. Einen der raren Lehrstühle in den mangelverwalteten Lehranstalten zu erklimmen, ist praktisch ein Ding der Unmöglichkeit....

Artikel-Länge: 6756 Zeichen

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