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28.04.2016 / Feuilleton / Seite 10

Wiederentdeckt

Luise Straus-Ernst gehörte zu den wichtigsten Autorinnen der Weimarer Republik. Das zeigt ihre Biographin Eva Weissweiler

Ulla Lessmann

Gerade einmal vier Jahre ihres 51jährigen Lebens, das 1893 in Köln begann und 1944 in Auschwitz endete, war Luise Straus-Ernst mit dem weltberühmten Maler Max Ernst verheiratet – und doch hat die Literatur- und Kunstgeschichte sie, wenn überhaupt, auf ihre Rolle als »erste Ehefrau von …« und »Mutter seines einzigen Kindes« reduziert – wenn sie überhaupt erwähnt wird, was auch in Max Ernsts Autobiographie nur ein einziges Mal mit falsch geschriebenem Nachnamen geschieht. Die renommierte Kölner Autorin Eva Weissweiler hat nun nach mühsamen Recherchen in den USA, in Frankreich und der Schweiz die Lebensgeschichte dieser interessanten, klugen und mutigen Frau geschrieben und damit einer renommierten Journalistin der Weimarer Republik und einer noch zu entdeckenden Exilliteratin den ihr angemessenen Platz zugewiesen.

Luise Straus erhielt als Tochter eines wohlhabenden jüdischen Hutfabrikanten eine gute Schulausbildung, studierte Kunstgeschichte in Bonn und wurd...

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