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28.04.2016 / Ausland / Seite 7

Patt im Jemen

Die vor einer Woche begonnenen Friedensgespräche sind festgefahren

Knut Mellenthin

Die jemenitischen Bürgerkriegsparteien sprechen der Zeit zum dritten Mal über eine einvernehmliche politische Lösung des Konflikts. Da keine neuen Vorschläge auf dem Tisch liegen und sich auch die militärische Lage kaum verändert hat, ist nicht zu erwarten, dass die Gespräche diesmal wesentlich erfolgreicher sein werden als die im Juni und Dezember vorigen Jahres geführten.

Seit einer Woche verhandelt in Kuwait die international anerkannte Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi mit der schiitischen Organisation Ansarollah und den mit ihr verbündeten Anhängern von Hadis 2011 gestürztem Vorgänger Ali Abdullah Saleh. Nicht direkt beteiligt sind Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, die Hadi seit März 2015 hauptsächlich durch Luftangriffe, aber auch mit einigen tausend Mann Bodentruppen, darunter ausländische Söldner, unterstützen. In Kuwait fehlen auch die südjemenitischen Separatisten, die meist unter dem Namen »Volkswiderstand« auftr...

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