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26.04.2016 / Inland / Seite 5

Unterbezahlt, aber streikbereit

Studentische Beschäftigte in Berlin starten Kampagne für höhere Gehälter

Simon Zeise

Auch der wissenschaftliche Nachwuchs verdient in Deutschland zuwenig. Seit 15 Jahren gibt es in der Hauptstadt keine Lohnerhöhungen für studentische Mitarbeiter. Die Gewerkschaften ver.di und GEW wollen daran etwas ändern. Am Montag stellten sie in Berlin ihre Tarifkampagne vor.

Diese wollen sie auf breite Füße stellen. »Für Tarifverhandlungen muss man sich organisieren«, gab die Sprecherin der Kampagne, Franziska Hamann-Wachtel, zu bedenken. »Der Erfolg steht und fällt mit der Aktivierung der Beteiligten.« Als erster Schritt wurde deshalb eine Umfrage gestartet. Von den 8.000 studentischen Beschäftigten Berlins haben sich rund 2.000 beteiligt. Mit Hilfe der Umfrage sollte herausgefunden werden, »ob die Kollegen bereit sind«, so Hamann-Wachtel. Und das sind sie. Bereits 40 Prozent stünden in den Startlöchern, sie seien »streikbereit«, 30 Prozent könnten sich vorstellen, einer Gewerkschaft beizutreten, um ihre Forderungen besser durchsetzen zu können.

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