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16.04.2016 / Inland / Seite 8

»Der DGB lud uns per Zweizeiler aus«

Lübecker DGB will Kommunisten bei seinem Familienfest am 1. Mai nicht mehr dabeihaben. Ein Gespräch mit Thorsten Ludwig

Johannes Supe

Der 1. Mai in Lübeck, das sind Demonstration, Kundgebung und ein anschließendes Familienfest, organisiert vom Deutschen Gewerkschaftsbund, DGB. Daran hat stets auch die DKP teilgenommen. Nun will der DGB Sie nicht mehr dabeihaben. Was ist da los?

Nach der 1.-Mai-Demonstration richtet der Lübecker DGB stets ein Familienfest aus. Dort sind natürlich der Gewerkschaftsbund und seine Einzelverbände vertreten. Aber auch diverse andere Organisationen, etwa die VVN-BdA oder der Automobilclub Europa, nehmen daran teil. Und selbstverständlich auch wir. Doch nun hat der Stadtverband des DGB entschieden, dass nur noch Parteien mitwirken dürfen, die in der Lübecker Bürgerschaft vertreten sind. Zudem sollen sie belegen können, sich für Arbeitnehmerinteressen einzusetzen. Das hat zur Konsequenz, dass die Grünen, die Freien Wähler, die MLPD und wir ausgeschlossen sind.

Wie muss man sich dieses Stadtfest vorstellen?

Es beginnt direkt nach der Kundgebung auf dem Platz vor dem...

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