Der Schwarze Kanal
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16.04.2016 / Ausland / Seite 6

Jeden Tag Festnahmen

USA: Proteste gegen Rassismus und Ausverkauf der Demokratie in Washington

Jürgen Heiser

Zwei Tage vor dem am Freitag begangenen »Emancipation Day«, dem »Tag der Sklavenbefreiung«, wurden in der US-Hauptstadt Washington rund 100 Menschen festgenommen, die ein Ende des Rassismus im Land gefordert hatten. Aktivisten der Bewegung »Black Lives Matter« (BLM) hatten sich am Mittwoch nachmittag (Ortszeit) den Protesten des »Democracy Spring« angeschlossen. Die Bürgerbewegung demonstriert seit Montag vor dem Kapitol gegen den Einfluss des großen Geldes auf die Präsidentschaftswahlen (jW berichtete).

Mit dem »Emancipation Day« erinnert Washington in jedem Jahr an das Ende der Sklaverei. Dieses hatte US-Präsident Abraham Lincoln am 16. April 1862 eingeleitet, als er den »Compensated Emancipation Act« unterzeichnete, der weit über 3.100 aus Afrika stammende Sklaven im Regierungsbezirk District of Columbia (D.C.) befreite. Im Rest des Landes wurde die Sklaverei erst 1865 nach dem Bürgerkrieg endgültig abgeschafft. Der »Emancipation Day« am 16. April wurde...

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