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05.04.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Korrupte Kader

Argentiniens Staatschef Macri und Perus Präsidentschaftskandidaten tauchen in »Panama Papers« auf

André Scheer

Neun Länder Lateinamerikas nennt die Süddeutsche Zeitung im Zusammenhang mit den »Panama Papers«. Bei acht davon geht es um »Staatschefs, zu denen Spuren zu Offshorefirmen in den Panama Papers auftauchen«, wie es verschwurbelt auf der Homepage des Blattes heißt. Ein Land ist jedoch knallrot markiert und gehört damit zu der Liste von »Staatschefs, die in Verbindung mit mindestens einer Offshorefirma direkt in den Panama Papers auftauchen«. Gemeint ist Argentiniens Präsident Mauricio Macri. Der millionenschwere Unternehmer gehörte demnach zwischen 1998 und 2009 dem Direktorium einer auf den Bahamas registrierten Briefkastenfirma namens »Fleg Trading Ltd.« an – gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder. Doch der Staatschef ist sich keiner Schuld bewusst. Sein Regierungssprecher erklärte noch am Sonntag (Ortszeit), Macri sei an dem Unternehmen nicht beteiligt gewesen. Die Investmentfirma habe lediglich zum Unternehmensgeflecht der Familie Macri gehört, des...

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