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30.03.2016 / Thema / Seite 12

Charité ist überall

Regelungen gegen Stress am Arbeitsplatz oder Personalabbau werden wichtiger. Der Tarifvertrag ist dabei für Gewerkschaften ein unverzichtbares Instrument

Marcus Schwarzbach

Der Arbeitsdruck in den Betrieben nimmt zu. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten steht sehr häufig unter Zeitdruck. Das zeigt die aktuelle Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) »Index Gute Arbeit«. Die Hoffnung, dass der Gesetzgeber durch eine von der IG Metall vorgeschlagene Antistressverordnung gegensteuert, geben die Gewerkschaften mehr und mehr auf.

Eine Möglichkeit der Gegenwehr sind Tarifverträge. Sie regeln die Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen in den Betrieben und haben deshalb eine besondere Bedeutung für die Beschäftigten. Die Höhe der wöchentlichen Arbeitszeit, die Entlohnung oder der Urlaubsanspruch sind wichtige Bestandteile eines Tarifvertrages. Von ihnen hängt die Lebensqualität ab.

Dass Tarifverträge auch Bereiche regeln können, bei denen das Management gerne darauf verweist, dass dies »unternehmerische Entscheidung« sei, haben die Beschäftigten der Charité in Berlin deutlich gemacht. Die Krankenpflegekräfte wehren si...

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