16.03.2016 / Inland / Seite 1

Keine »Menschenversuche« an DDR-Bürgern

Studie widerlegt Medienberichte zu Medikamententests für Westfirmen und angeblichen Todesfällen

Vor knapp drei Jahren war es die neueste Sau, die durchs Mediendorf getrieben wurde: Die DDR habe rund 50.000 Bürger ohne deren Wissen als Versuchskaninchen missbraucht, schrieb im Mai 2013 zuerst der Spiegel. Westliche Pharmaunternehmen hätten im Osten gegen Devisen Medikamententests durchgeführt, »viele« Betroffene seien an den Folgen gestorben. Schon damals hatte sich Volker Hess, Chef des medizinhistorischen Instituts der Berliner Charité, gegen diese Darstellung gewandt. Er hatte sich zu jenem Zeitpunkt bereits zwei Jahre lang mit dem Thema befasst.

Nach Veröffentlichung der Medienberichte wa...

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