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14.03.2016 / Inland / Seite 4

Altes Personal, neuer Versuch

Linke-Landesvertreterversammlung in Berlin: »Handverlesene Jasager« sollen ins Abgeordnetenhaus einziehen

Markus Bernhardt

Der Berliner Landesverband der Linkspartei setzt auf Kontinuität. Die Partei zieht erneut mit dem Personal in den Wahlkampf um Sitze im Abgeordnetenhaus, welches nunmehr seit Jahren als Spitzenpersonal der Linksfraktion im Parlament der Bundeshauptstadt fungiert. Am Wochenende waren die demokratischen Sozialisten zu ihrer Landesvertreterversammlung zusammengekommen, um die Liste zur Abgeordnetenhauswahl am 18. September aufzustellen. Überraschungen blieben aus. Zum Spitzenkandidaten wählten die knapp 150 Delegierten den Landesvorsitzenden Klaus Lederer. Zwar erhielt Lederer nur 68,3 Prozent der Stimmen und wurde damit schwer abgestraft. Trotzdem setzte er sich mit seinem Personalvorschlag, der die ersten 30 Listenplätze umfasste, durch. Diesen hatte der Linke-Landesvorstand im Vorfeld der Vertreterversammlung präsentiert. An der Parteibasis hatte Lederers Intervention zwar für Verstimmungen gesorgt, davon war jedoch am Wochenende kaum etwas zu spüren. Int...

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