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24.02.2016 / Inland / Seite 5

Rabiater Möbelgigant

XXXLutz baut Konzern mit etlichen kleinen Einheiten aus. Leidtragende sind Beschäftigte

Ralf Wurzbacher

In Kaiserslautern eröffnet am heutigen Mittwoch ein Mömax-Einrichtungshaus. Es ist das 32. seiner Art in Deutschland und das 50. in Europa. Die Möbelkette gehört der österreichischen Konzernmutter XXXLutz, die derzeit fast 240 Standorte in acht Ländern betreibt und jährlich knapp vier Milliarden Euro umsetzt. Viele ihrer jetzigen Filialen hat die Gruppe seit Beginn der 1990er Jahre durch eine aggressive Einkaufstour erworben. Übernommen wurden dabei so traditionsreiche Marken wie Möbel-Neubert mit drei, Mann-Mobilia und Möbel-Hiendl mit jeweils sechs Häusern. Das langfristige Ziel der Unternehmenslenker ist es, den schwedischen Branchenprimus Ikea hinter sich zu lassen.

Wie rabiat sie dabei vorgehen, zeigt aktuell der Fall Mann-Mobilia in Mannheim. Dort wurden am 1. Februar aus heiterem Himmel 99 Beschäftigte des Zentrallagers von ihrer Arbeit freigestellt (jW berichtete). Das Vorgehen hat über die Region hinaus für Empörung gesorgt. Die Gewerkschaft v...

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