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18.02.2016 / Inland / Seite 4

Stolz auf mehr Festnahmen

Mutmaßliche Nordafrikaner »intensiv kontrolliert«: Bilanz der Kölner Polizei zum Karnevalsgeschehen – Aktionismus oder ausreichender Personaleinsatz?

Marvin Oppong

Nach den sexuellen Übergriffen und Diebstählen in der Silvesternacht in Köln war der Vorwurf lautgeworden, die Polizei habe dort nicht genug getan, um Straftaten zu verhindern. Das wollte man bei der Kölner Polizei offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Ende Januar machten Medienberichte die Runde, wonach die Polizei zum Karneval mit einem besonderen Aufgebot präsent sein wolle. Anfang Februar präsentierte sie dann in Köln ihren Einsatzplan: Doppelt so viele Beamte, Ausleuchten besonderer Bereiche, Kameraüberwachung, Zutrittsverbote für Tatverdächtige aus der Silvesternacht.

jungen Welt liegt nun eine ausführliche Bilanz des Einsatzes der Polizei beim Kölner Karneval vor. Danach waren zur Weiberfastnacht rund 2.500 Polizisten im Einsatz, doppelt so viele wie 2015. Für den Rosenmontagszug waren rund 1.850 Polizisten abgestellt. Um den Personalbedarf zu decken, waren auch Kräfte »aus Bayern, Berlin, Bremen, Hessen und Niedersachsen im Einsatz«, so Polizeispr...

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