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17.02.2016 / Ausland / Seite 7

Rechte im Aufwind

Mehr Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in Schweden. Kritik an Heimbetreiber

Ruben Wickenhäuser

Seit Schweden im vergangenen November seine Grenzkontrollen zu Dänemark wiedereinführte, befinden sich faschistische Gruppierungen im Aufwind. Dies äußert sich nicht allein in den Umfragewerten rassistischer Parteien. Auch Angriffe gegen Flüchtlingsheime haben zugenommen: Nach einem Rückgang von 19 auf zehn Vorfälle 2014 zählte die Stiftung ­EXPO im vergangenen Jahr insgesamt 50 Attacken, davon etwa 30 mutmaßliche Brandanschläge. 2016 seien ähnlich hohe Zahlen zu erwarten. So wurden Anfang Februar 13 Polen in Nynäshamn festgesetzt, denen vorgeworfen wird, Angriffe auf Flüchtlingsheime vorbereitet zu haben. Indizien weisen darauf hin, dass polnische und schwedische Faschisten zusammenarbeiten.

Letztere sprechen davon, dass die Flüchtlinge Gewalt importierten. Verschwiegen wird die Ghettoisierung von Migranten, die vor einigen Jahren zu Ausschreitungen in den Vorstädten Stockholms führte. Gleichzeitig herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung Unmut über das ...

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