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08.02.2016 / Politisches Buch / Seite 15

Die Hipster kommen

Der Soziologe Philipp Ikrath beleuchtet in seinem Buch das Phänomen einer Subkultur

Markus Bernhardt

Wo immer sich sogenannte Hipster auch niederlassen, droht eine Verdrängung alteingesessener Bevölkerungsteile. Derlei Gentrifizierungsprozesse sind seit geraumer Zeit keineswegs nur in den angesagten Bezirken Berlins und Leipzigs zu beobachten, sondern gehören mittlerweile in nicht wenigen bundesdeutschen Metropolen zum Alltag.

In seiner neuesten Veröffentlichung, dem Buch »Die Hipster – Trendsetter und Neospießer«, geht der Jugendforscher Philipp Ikrath dem Phänomen der Subkultur auf den Grund. Ikrath stellt dabei die gängigen Klischees über Hipster vor, zu denen unter anderem zählt, dass männliche Angehörige dieser Szenerie Vollbärte, eng geschnittene Jeans und Stoffbeutel tragen. Auch gelte der Hipster als »willenloser Konsumzombie« und »elitärer Snob«, der der gesellschaftlichen Oberschicht entstammt, sich nur begrenzt bis überhaupt nicht für Politik interessiere und sich im elitären Milieu der Künstler und Medienschaffenden am wohlsten fühle.

Der Sozio...

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