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08.02.2016 / Ausland / Seite 8

»Defensive der revolutionären Linken durchbrechen«

Aus den Entwicklungen in Rojava lernen – Rückschlüsse nach Aufenthalten im kurdischen Teil Syriens. Ein Gespräch mit Andrea Schmidt

Pit Beuttel

Sie waren im vergangenen Jahr zweimal in Rojava. Was haben Sie dort getan?

Wir haben uns in der Schlacht um Kobani engagiert, und zwar als Organisation, die den revolutionären Prozess hier ins Zentrum stellt. Wir wollten besser verstehen, was sich dort entwickelt. Beide Male traf ich Kommandantinnen und Kommandanten der Volksverteidigungseinheiten JPG/YPG sowie Internationalistinnen und Internationalisten, die sich dem militärischen Kampf angeschlossen hatten.

Welche Bedeutung hat der Kampf in Rojava über die Re­gion hinaus, also auch für uns?

Der internationalistische Charakter dieses Kampfes zeigt uns, dass es eben genau uns alle angeht. Es geht natürlich darum, die dortige Auseinandersetzung grundsätzlich zu analysieren und zu versuchen, Lehren daraus zu ziehen. Vor allem stellt sich ja die Frage, ob die dortigen Entwicklungen nicht auch Ansätze hier vor Ort bieten, mit denen wir die aktuelle Defensive der revolutionären Linken durchbrechen können.

Wie wir...

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