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29.01.2016 / Inland / Seite 5

Nicht armutsfest

Gewerkschaft ver.di bilanzierte mit Tagung und Studie ein Jahr Mindestlohn: Mehr versicherungspflichtige Jobs, höhere Einkommen im prekären Bereich

Jana Frielinghaus

Ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben zehn Jahre lang für den gesetzlichen Mindestlohn gekämpft, bevor er tatsächlich umgesetzt wurde. Diesen Erfolg wollen sie sich nicht kleinreden lassen, und so zogen sie am Donnerstag in der ver.di-Bundeszentrale gemeinsam mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung nach dem ersten Jahr mit der Lohnuntergrenze von 8,50 Euro brutto pro Stunde Bilanz. Die fiel insgesamt sehr positiv aus. Vor allem sieht das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung sämtliche Horrorszenarien widerlegt, die unternehmernahe Forschungsinstitute, Lobbyorganisationen und Wirtschaftsverbände entworfen hatten. Da war eine rasante Zunahme der Erwerbslosigkeit durch Abbau und Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland prognostiziert worden. Vor allem Jobs für Geringqualifizierte würden zu Hunderttausenden wegfallen, unkten Experten wie Hans-Werner Sinn (»Der Min...

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