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22.01.2016 / Inland / Seite 5

Zockerbude in der Krise

Deutsche Bank verzeichnet mit 6,7 Milliarden Euro größten Jahresverlust in ihrer Geschichte. Linke fordert »gesellschaftliche Kontrolle« des Instituts

Jana Frielinghaus

Die Deutsche Bank kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. Am Mittwoch abend gab das Management bekannt, man kalkuliere für 2015 mit einem Rekordverlust von 6,7 Milliarden Euro. Grund dafür seien unter anderem Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten von rund 1,2 Milliarden Euro, von denen ein Großteil voraussichtlich nicht steuerlich absetzbar sei. Hinzu kämen Aufwendungen für Restrukturierungen und Abfindungen in Höhe von 0,8 Milliarden Euro. Die endgültigen Ergebnisse sollen im März bekanntgegeben werden.

In einer Botschaft an die Mitarbeiter – die auf diese Weise vermutlich auf neue »Einschnitte« vorbereitet werden sollen – bezeichnete der Chef des größten deutschen Geldhauses, John Cryan, den Verlust als »ernüchternd«. Zuletzt hatte das Kreditinstitut im Jahr der Pleite der US-Großbank Lehman Brothers 2008 ein Minus verzeichnet. Es betrug damals 3,9 Milliarden Euro. In der Folge verbesserte sich die Situation nicht zuletzt dank massiver staatlicher...

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