19.01.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Massenmord auf dem Maidan bleibt unbestraft

Warum der Katchanovski-Report zu den Todesschüssen in Kiew ignoriert wird

Robert Allertz

Eine Studie der Universität von Ottawa kommt nach Auswertung von tausenden Belegen zum Ergebnis: Die Schüsse gegen die Demonstranten am Maidan kamen nicht von der Regierung, sondern aus den Reihen der vom Westen unterstützten Opposition. Seit 1. Januar 2016 ist die Ukraine mit der EU assoziiert – eine vergiftete, späte Frucht der Gewalt vom Maidan.« So beginnen die Deutschen Wirtschaftsnachrichten am 2. Januar einen Beitrag zur Ukraine und der Untersuchung von Prof. Ivan Katchanovski, die zu lesen »sich wirklich lohnt«, wie das Onlinemedium schreibt. Das Fazit: »Das Massaker an fast 50 Maidan-Demonstranten am 20. Februar 2014 war ein entscheidender Wendepunkt in der ukrainischen Politik und dem Konflikt zwischen Russland und den Westen.«

Aufgrund von Schussverletzungen und -spuren kommt Katchanovski in seiner im vergangenen Herbst...

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