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11.01.2016 / Ausland / Seite 7

Der Weg zum Frieden

Jahresrückblick. Heute: Kolumbien. Ein Abkommen zwischen der FARC-Guerilla und der Regierung ist in greifbare Nähe gerückt

Lena Kreymann

Für Kolumbien war es das Bild des Jahres: Am 23. September reichten sich der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und der oberste Befehlshaber der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), Timoleón Jiménez alias »Timochenko« in Havanna die Hände. Die Geste zeugte von den gewaltigen Fortschritten, die die seit 2012 in der kubanischen Hauptstadt andauernden Gespräche zwischen der Regierung und der Guerillaorganisation im vergangenen Jahr gemacht haben. Am gleichen Tag schlossen die Konfliktparteien eine Übereinkunft über die juristische Aufarbeitung des jahrzehntelangen Bürgerkriegs. Der Schwerpunkt der vereinbarten Sonderrechtsprechung soll bei der Wahrheitsfindung und Wiedergutmachung liegen und damit nicht lediglich der Strafverfolgung dienen. Vor allem sollen die Gerichte schwere Kriegsverbrechen beider Seiten ahnden. Das juristische Vorgehen war einer der strittigsten Unterpunkte in der Frage der Aufarbeitung des Konflikts und des Umgangs m...

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