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31.12.2015 / Inland / Seite 2

»Die soziale mit der Friedensfrage verbinden«

Antikriegsinitiativen beraten im Januar über Ziele, Aktionen und Bündnispolitik. Ein Gespräch mit Tobias Pflüger

Susan Bonath

Am 8. Januar treffen sich in Berlin Akteure verschiedener Friedensbündnisse. Was erwarten Sie?

Es muss dringend mehr passieren. Ich hoffe auf möglichst klare Verständigung über Aktionen im Jahr 2016, besonders gegen den Syrien-Einsatz der Bundeswehr, der jüngst im Hauruck-Verfahren beschlossen wurde. Die schnellen Reaktionen darauf haben gezeigt, dass Friedensorganisationen und die Partei Die Linke gemeinsame Proteste auf die Beine stellen können. Nun müssen wir zusammen den Widerstand verstärken und breit organisieren. Ich befürchte, es wird nicht bei den 1.200 Bundeswehrsoldaten in Syrien bleiben.

Welche Zielsetzungen halten Sie für die wichtigsten?

Neben Großdemonstrationen sollten wir den Widerstand an Orten ausbauen, von denen der Krieg ausgeht. Die »Tornado«-Aufklärungsflugzeuge kommen aus Jagel und Büchel. Außerdem unterstützt die türkische Regierung weiterhin den IS, führt inzwischen Krieg gegen die kurdische Zivilbevölkerung; aber auch in Istanbul ...

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