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18.12.2015 / Inland / Seite 8

»Über ›Refugees Welcome!‹ hinausgehen«

Am heutigen Freitag streiken Schüler in Hamburg für die Rechte von Flüchtlingen. Soziale Frage im Mittelpunkt. Ein Gespräch mit Torben Böhm

Wladek Flakin

Am heutigen Freitag rufen Sie zum Schulstreik auf. Was wollen Sie damit erreichen?

Wir mobilisieren unter verschiedenen Mottos: »Wohnen statt Waffen«, »Kitas statt Krieg« und »Ausbildungsplätze statt Ausländerhetze«. Damit wollen wir einen Bogen zu den Flucht­ursachen schlagen. Unter Jugendlichen gibt es eine Solidaritätswelle für Flüchtlinge. Unser Ziel ist es, diese auf die Straße zu bringen und politischen Druck zu erzeugen.

Die Kämpfe der Flüchtlinge um Bleiberecht wollen wir mit Bewegungen für gute Arbeit, gute Bildung und bezahlbaren Wohnraum für alle verbinden. Es soll über »Refugees Welcome!« hinausgehen. Medien und Politik versuchen, ärmere Schichten gegen Flüchtlinge auszuspielen. Deswegen ist die Verbindung mit der sozialen Frage gerade jetzt so wichtig. Es sei nicht genug für alle da, behaupten sie. Doch das Geld, das uns und den Flüchtlingen fehlt, liegt auf den Konten der reichsten zehn Prozent der Bevölkerung. Diese Schicht verdient auch an j...

Artikel-Länge: 3955 Zeichen

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