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11.12.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

»Unterirdisch beraten«

NSU-Prozess: Vernichtendes Echo auf Zschäpe-Aussage. Hauptangeklagte kann schwer davon profitieren, dass sie dem Staat in heiklen Punkten entgegenkommt

Claudia Wangerin

Die Berichterstattung über Beate Zschäpes »prozessualen Selbstmord« am Mittwoch im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München konzentriert sich auf die Unglaubwürdigkeit, mit der sie ihre eigene Rolle herunterspielt. Mehrere Medien zitierten am Donnerstag Grünen-Chef Cem Özdemir, der sich empört über ihre »Schmalzgeschichte« zeigte. Dabei versucht die mutmaßliche Neonaziterroristin dem Staatsapparat soweit wie möglich entgegenzukommen, was die heiklen Punkte der Anklage betrifft: Sie bestätigt, dass die ausführenden Täter in sämtlichen Fällen der Mord- und Anschlagsserie ganz allein die späteren angeblichen Selbstmörder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewesen seien. Das ist aber ein wesentlicher Streitpunkt zwischen der Bundesanwaltschaft und engagierten Nebenklagevertretern sowie Abgeordneten in Untersuchungsausschüssen mehrerer Landtage und des Bundestages. Diese gehen von einem Netzwerk aus, zu dem womöglich V- Leute der Geheimdienste gehörten.

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