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10.12.2015 / Inland / Seite 5

Ein Deal mit vielen offenen Fragen

Bayern nimmt nun doch einige Castorbehälter mit Atommüll auf

Reimar Paul

Der Streit zwischen dem Bund und den Ländern einerseits sowie andererseits den Bundesländern untereinander um die Einlagerung von 26 Castorbehältern mit hochradioaktivem Atommüll aus der Wiederaufbereitung scheint nach zwei Jahren vorerst beigelegt. Bayern erklärte sich am Dienstag bereit, einen Teil der Castoren aufzunehmen. Sieben Behälter, die aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield zurückgenommen werden müssen, sollen so lange im Standortzwischenlager beim AKW Isar aufbewahrt werden, bis ein Endlager zur Verfügung steht. Atomkraftgegner beurteilen die Vereinbarung mit Skepsis.

Die 26 Castoren sollten ursprünglich ins Zwischenlager Gorleben gebracht werden. Um für den Standort keine weiteren Sachzwänge als späteres Endlager zu schaffen, hatte Niedersachsen bei den Verhandlungen über das Standortauswahlgesetz darauf gedrungen, nicht noch mehr Container ins Wendland zu schaffen. Während sich Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hessen schließli...

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