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02.01.2016 / Inland / Seite 5

Antifaschisten machen mobil

In Magdeburg und Dresden gegen Revisionisten und Krieg auf der Straße

Sowohl in Magdeburg als auch in Dresden bereiten sich Neonazigegner auf mögliche Aufmärsche rechter Gruppen, Parteien und Organisationen vor, die erneut versuchen wollen, aus der Bombardierung der sachsen-anhaltinischen und der sächsischen Landeshauptstadt während des Zweiten Weltkrieges politisches Kapital zu schlagen. In beiden Städten hatten in den vergangenen Jahren mehrere tausend Menschen gegen Neofaschisten demonstriert, die im Rahmen sogenannter Trauermärsche versucht hatten, die Angriffe der Anti-Hitler-Koalition zu einem gegen die deutsche Zivilbevölkerung gerichteten »Bombenholocaust« umzulügen.

Während die Neonazis am 13. Februar in Dresden unter dem Motto »Aus der Trauer zur Kraft« aufmarschieren wollen, ist für den 71. Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar noch unklar, ob und wo genau die Rechten aufmarschieren wollen. Trotzdem hat das Bündnis »Magdeburg Nazifrei« bereits seine Mobilisierungskampagne gestartet, die diesmal ...

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