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05.12.2015 / Feuilleton / Seite 11

Gnome altern nicht. Den Abrafaxen zum 40.

F.-B. Habel

In einer geräumigen Villa in Berlin-Westend sitzen an großen Tischen ganz ernsthaft, aber mit einem leisen Lächeln etliche Leute (überwiegend Herren in mittleren Jahren), die zeichnen. Wenn sie ihren Teil bewältigt haben, tauschen sie die Blätter. Sie arbeiten am Abenteuer der Abrafaxe im nächsten Mosaik-Heft – mit einem gehörigen Vorlauf schon an dem, das im April erscheinen wird. Jeder hat seine angestammte Figur oder Gruppe aufs Blatt zu bringen.

Das Comic-Genre, das in der DDR bei einer breiten Leserschaft beliebter war als bei den Funktionären, die nur von »Bildgeschichten« sprechen wollten, gewinnt seither unaufhaltsam an Bedeutung. Ganze Biografien historischer Persönlichkeiten kommen inzwischen als Comic daher. Im Mosaik, das stets einen Bildungsanspruch verfolgte, war das allerdings schon in den 50ern bei den Abrafaxe-Vorgängern, den Digedags, so.

Wie so ein Heft entsteht, im Fall der Abrafaxe das längste Fortsetzungs­comic der Welt, ist heute auch...

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