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03.12.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

In alter Tradition

Deutsche Bank: Profitschwund und Schmuddelimage erzwingen Kurswechsel. Wieder einmal

Richard Corell

Strategische Häutung« oder »Frontbegradigung« nennen Kommentatoren bürgerlicher Medien, was die Deutsche Bank derzeit treibt: Verkauf der Postbank, massiver Personalabbau, Konzentration aufs Kerngeschäft, alles »Überflüssige wegschneiden« – bis auf das gesellschaftlich Überflüssigste, nämlich das aggressive Finanzkapital. Ein vermeintlicher Kulturwandel soll die enormen Kosten für Strafen, Entschädigungen, Anwälte und Berater eindämmen. Im Rahmen der zahlreichen Prozesse (über 6.000 sind gegen die Deutsche Bank anhängig) zahlten die führenden Banken seit 2009 über 260 Milliarden Dollar, die Deutsche Bank ist ganz vorne mit dabei. Die meisten Verfahren laufen auf internationalen Bühnen, insbesondere in den USA. Aber auch die heimische Justiz behandelt die Deutschbanker nicht mehr als unantastbar, wie z.B. die milliardenschwere Entschädigung für die Erben des Medienunternehmers Leo Kirch und die dem Streitfall nachgefolgten Anklagen wegen Prozessbetrugs geg...

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