03.12.2015 / Ausland / Seite 7

Kein Neubeginn

Burkina Faso: Ehemaliger Mitstreiter des gestürzten Präsidenten gewinnt Wahl

Simon Loidl

Die Übergangsphase in Burkina Faso ist beendet. Etwas mehr als ein Jahr, nachdem Langzeitpräsident Blaise Compaoré durch Massenproteste aus dem Amt gejagt wurde, hat dessen langjähriger Mitstreiter Roch Marc Christian Kaboré die Präsidentenwahlen in dem westafrikanischen Land für sich entschieden. Nach Angaben der burkinischen Wahlkommission (­CENI) beteiligten sich 60 Prozent der Wahlberechtigten am vergangenen Sonntag an der Abstimmung. Für Kaboré votierten demnach 53,49 Prozent, auf dem zweiten Platz landete der ehemalige Finanzminister des Landes, Zéphirin Diabré, mit 29,65 Prozent. Die weiteren zwölf Kandidaten erreichten lediglich 0,26 bis 3,09 Prozent. Für den Kandidaten des in der Tradition des burkinischen Revolutionärs Thomas Sankara stehenden Lagers, Bénéwendé Stanislas Sankara, stimmten 2,77 Prozent der Wahlberechtigten.

Aufgrund der instabilen Lage in dem Land hatten Beobachter Unruhen während der Wahlen befürchtet. Laut BBC waren 25.000 Solda...

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