Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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03.12.2015 / Inland / Seite 5

Wer bezahlt den Atommüll?

RWE kündigt Aufspaltung seines Geschäfts an. Regierungskoalition verschleppt Nachhaftungsgesetz für AKW-Betreiber

Wolfgang Pomrehn

Nun also auch RWE. Das Essener Unternehmen will dem Beispiel E.ons folgen und sein Geschäft aufspalten. Die Netz- und Vertriebsgesellschaften sowie die Grünstromsparte sollen ausgegliedert und als eigenständige Aktiengesellschaft an die Börse gebracht werden. Betroffen ist unter anderem auch RWE Innogy, die in Deutschland und Westeuropa zahlreiche Windparks an Land und auf See sowie Biogasanlagen, Wasserkraftwerke und Anteile an einem spanischen Solarkraftwerk besitzt.

Die konventionellen Gas-, Atom- und Kohlekraftwerke, die großen Braunkohlegruben im Rheinland sowie der Gas- und Stromhandel sollen derweil in der alten Aktiengesellschaft verbleiben. Diese wird nach den bisherigen Plänen an der neuen AG einen Anteil von mindestens 51 Prozent halten. Während die Verbindlichkeiten bei der alten Gesellschaft verbleiben, wird die Neugründung einen Umsatz von 40 Milliarden Euro haben und mit rund 40.000 Beschäftigten den größeren Teil des Unternehmens umfassen.

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