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01.12.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Investoren gesucht

Konferenz in Teheran: Iran will ausländischen Partnern bessere Bedingungen bieten, um Investitionen in seine Ölproduktion zu fördern

Knut Mellenthin

Die Präsentation eines neuen Vertragssystems für die Beteilung ausländischer Unternehmen an der Ölförderung im Iran stand am Wochenende im Mittelpunkt einer zweitägigen Konferenz in Teheran. Nach offiziellen Angaben nahmen Vertreter von 137 Gesellschaften aus 33 Ländern teil. Die meisten Großen der Branche wie BP, Shell, Statoil, Total, Repsol und Sinopec hatten Delegationen geschickt. Nur die Ölunternehmen der USA fehlten völlig. Die zum Teil schon seit Jahrzehnten bestehenden Sanktionen, die ihnen Geschäfte mit der iranischen Energiewirtschaft verbieten, bleiben von der am 14. Juli in Wien vereinbarten Aufhebung oder Lockerung der internationalen Strafmaßnahmen unberührt.

US-amerikanische Unternehmen sind generell die großen Verlierer der Wiener Vereinbarungen, weil sie sich aufgrund der von Washington verhängten Sanktion nicht am Konkurrenzkampf um den iranischen Import- und Investitionsmarkt beteiligen dürfen, der gerade interessant zu werden beginnt. ...

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