26.11.2015 / Feuilleton / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Überzeugende Bilanz

Zu jW vom 24. November: »Prosa mit Haltung«

Liebe junge Welt, ich habe mit Bewegung den »Nachruf« für Harry Thürk gelesen. Dieses Gefühl ergab sich auch aus der Tatsache, dass Harry und ich nicht nur gute Freunde waren, sondern auch unsere Laufbahn gemeinsam begannen: bei den Ostzonen-Wintersportmeisterschaften 1948. Er als Fotograf, ich als Reporter. Weihnachten 1990 hatte mich Hans Modrow besucht und mir vorgeschlagen, einen kleinen linken Verlag (Spotless) zu gründen und alle DDR-Autoren aufzurufen, für diesen Verlag über die turbulente Gegenwart zu schreiben. Gerhard Holtz-Baumert, Armin Stolper, Eberhard Panitz und Harry Thürk waren die ersten, die Texte lieferten. Harry Thürk schrieb damals »April, April« – scherzlos! –, skizzierte einen »Goldenen Traum Jugend«, schrieb »Langschwein dank Perestroika?« und einen »Treffpunkt Wahrheit«. Wer im Laufe der Zeit Mitglied des Spotless-Buchklubs geworden war – und das waren viele ...

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