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26.11.2015 / Ausland / Seite 6

Keine Lösung in Sicht

Gipfeltreffen zur Migrationskrise in Zentralamerika gescheitert. Sonderregelungen der USA für Kubaner kritisiert

Volker Hermsdorf

Für die Situation der an der Grenze zwischen Costa Rica und Nicaragua festsitzenden kubanischen Migranten zeichnet sich weiter keine Lösung ab. Die Außenminister von zwölf Ländern der Region konnten sich am Dienstag in San Salvador nicht auf gemeinsame Maßnahmen einigen. Jedes Land wolle aber im Rahmen seiner souveränen Entscheidungen dazu beitragen, die Krise zu bewältigen, erklärte El Salvadors Außenminister Hugo Martínez nach dem Treffen. Der Schlüssel zur Beseitigung der aktuellen Probleme liege jedoch »außerhalb der Region«, ergänzte sein Amtskollege Manuel González aus Costa Rica. Er verwies darauf, dass Washington durch den »Cuban Adjustment Act« (CAA) die USA zu einem »Magneten« gemacht habe, der »diese Art von Migration« verursache. Das 1966 beschlossene Gesetz garantiert Kubanern – im Gegensatz zu anderen Lateinamerikanern – auch nach »illegaler« Einreise ein Aufenthaltsrecht auf Lebenszeit in den Vereinigten Staaten und zahlreiche weitere Privi...

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