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24.11.2015 / Ausland / Seite 7

Ende des Kirchnerismus

Mauricio Macri gewinnt die Präsidentschaftswahl in Argentinien. Sozialabbau und Annäherung an die USA erwartet

André Scheer

Argentinien steht vor einem Kurswechsel. Der Kandidat der konservativen Opposi­tion, Mauricio Macri, hat die zweite Runde der Präsidentschaftswahl in dem südamerikanischen Land gewonnen. Nach Auszählung fast aller Stimmen lag er mit 51,4 Prozent vor dem Vertreter der bislang regierenden »Front für den Sieg« (FpV), Daniel Scioli. Dieser kam auf 48,6 Prozent und lag damit weniger deutlich hinter dem Wahlsieger, als dies die letzten Umfragen prognostiziert hatten.

In seiner ersten Ansprache nach Bekanntwerden der Resultate machte Macri für den überraschend engen Ausgang der Abstimmung eine »Angstkampagne« seiner Gegner verantwortlich. Diese hatten davor gewarnt, dass die Rechte alle Errungenschaften der Regierung der scheidenden Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, die nach zwei Amtszeiten nicht wieder antreten durfte, zurückdrehen werde. Allerdings galt auch Sciolis Kurs vielen Linken nicht als eine echte Alternative zum knallharten Neoliberalismus Ma...

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