Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. November 2019, Nr. 273
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
16.11.2015 / Ansichten / Seite 8

Opferinszenierung

Kriegsrhetorik nach den Attentaten

Arnold Schölzel

Imperialistische Politiker sind zu allem fähig, wenn sie Krieg wollen. Das müssen sie kraft Amt, also permanent drohen. Das ist das Wesenselement von USA und NATO seit 1945. Seit den abscheulichen Attentaten von Paris ist in westlichen Hauptstädten und ihren Leitmedien wieder einmal allein von Krieg die Rede – »Weltkrieg« titelte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, und Bild am Sonntag tat es ihr gleich. Der dafür besonders kompetente Mehr-Verantwortungs-Bundespräsident Joachim Gauck klapperte am Sonntag mit der Formel »eine neue Art von Krieg« hinterher. Da hatte François Hollande längst den Anfang mit »Kriegshandlung« und »Armee von Terroristen« gemacht. Er ist dazu besonders befugt. Er ließ 2013 nach dem von seinem Vorgänger Nicolas Sarkozy angestifteten Libyen-Krieg im davon zerrütteten Mali seine Truppen töten. ...

Artikel-Länge: 2602 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €