Der Schwarze Kanal
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18.11.2015 / Ausland / Seite 7

»Proeuropäer« und Faschisten gewinnen

Zweite Runde der Bürgermeisterwahlen in der Ukraine verlief zu Poroschenkos Zufriedenheit

Reinhard Lauterbach

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich zufrieden über den Ausgang der Stichwahlen in 29 Großstädten des Landes geäußert. Im allgemeinen gewannen am Sonntag bei allerdings geringer Beteiligung von durchschnittlich 35 Prozent die Kandidaten der »proukrainischen« oder »proeuropäischen« Kräfte. Zu denen gehört auch der Exboxer Witalij Klitschko, der in Kiew eine Zweidrittelmehrheit erreichte. In der Nationalistenhochburg Iwano-Frankiwsk im Westen des Landes gewann der Faschist Ruslan Marcinkiw von der Swoboda-Partei. In der westukrainischen Metropole Lwiw kam der Swoboda-Kandidat in die Stichwahl und holte 37 Prozent. Dort gewann der amtierende Oberbürgermeister Andrej Sadowyj von der Partei »Selbsthilfe«, deren Parlamentsfraktion ebenfalls mehrere Faschisten angehören.

Im allgemeinen aber marschierten die Kandidaten der Präsidentenpartei »Solidarität« in der zweiten Runde durch. Der aus der einstigen Partei der Regionen hervorgegangene »Oppositi...

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