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16.11.2015 / Titel / Seite 1

Terror nach dem Terror

Attentate in Paris fordern mindestens 129 Todesopfer. Hintergründe weiterhin unklar. Frankreichs Präsident Hollande kündigt Vergeltung an

Knut Mellenthin

Es war der Terrorakt, der seit den Zuganschlägen in Madrid vom 11. März 2004 die meisten Opfer forderte. Damals gab es 191 Tote und über 2.000 Verletzte. Jetzt wurden am Freitag abend in Paris 129 Menschen bei mehreren Überfällen getötet. Außerdem kamen nach Angaben der Polizei sieben mutmaßliche Attentäter durch die Explosion ihrer Sprengstoffgürtel ums Leben. 352 Menschen wurden verletzt, davon rund 100 schwer bis lebensgefährlich.

Die Polizei brauchte fast 24 Stunden, bis sie eine erste, noch nicht widerspruchsfreie Darstellung der Ereignisse präsentierte. Demzufolge gab es die meisten Todesopfer, 89, als bei einem Rockkonzert drei Attentäter plötzlich wild um sich schossen und daraufhin etwa zwei Stunden ein Spezialkommando der Polizei den Saal stürmte. Außerdem seien 39 Gäste mehrerer Restaurants, Bars und Cafés bei Überfällen mit Schusswaffen getötet worden. Zudem hätten sich drei Attentäter an einem Fußballstadion in die Luft gesprengt und dab...

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