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20.10.2015 / Inland / Seite 5

Der Weg der Charité

Auf der »UmCare«-Konferenz wurde diskutiert, wie sich Verbesserungen in der Pflegebranche erreichen lassen. Die häufigste Antwort: Durch mehr Streiks

Johannes Supe

Die Pflegebranche der Bundesrepublik: Sie leidet unter drückendem Personalmangel, weil sie nach den Gesetzen von Markt und Profit wirtschaften soll. Die Pflegerinnen kosten; schlechte Versorgung ist dem Profit hingegen nicht abträglich. Nicht mehr alle Beschäftigten lassen sich das gefallen. Es rumort, sogar zum Ausstand sehen sich einige Fachkräfte gezwungen – um Schlimmeres zu verhindern.

Was lässt sich dazu sagen? Katja Kipping, Vorsitzende der Linkspartei, fällt zunächst ein: »Die Kritik des Bestehenden kann nicht darauf hinauslaufen, zur ›guten alten Zeit‹ zurückzuwollen.« Auch im »Staatssozialismus« habe es Probleme gegeben. Statt dessen müsse der »Vorwärtsgang« eingelegt werden. Nicht nur um mehr Personal in Gesundheit und Bildung solle gekämpft werden. Auch das Ringen um mehr Zeit – gleichmäßig verteilt auf Muße, politische Tätigkeit, Sorge- wie Erwerbsarbeit – will Kipping in den Vordergrund stellen. Und natürlich den Einsatz für ein bedin...

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