16.10.2015 / Inland / Seite 5

Toys ’R’ Us spielt nicht mit

US-Konzern weigert sich Verhandlungen über Anerkennung des Tarifvertrags des Einzelhandels mit ver.di zu führen. Warnstreiks an mehreren Standorten

Claudia Wrobel

Die Tage werden kälter und kürzer, die umsatzstärkste Zeit des Einzelhandels steht also wieder einmal an. Kurz bevor das Weihnachtsgeschäft jedoch richtig in Fahrt kommt, machen Beschäftigte beim Spielwarenhändler »Toys ’R’ Us« auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam. Der Konzern weigert sich, mit der ver.di-Tarifkommission überhaupt in Verhandlungen über einen Tarifvertrag einzusteigen, wie die Gewerkschaft am Donnerstag mitteilte. Deshalb streikten Beschäftigte in 19 Filialen in verschiedenen Bundesländern, am Zentrallager in Harbke (Sachsen-Anhalt) gab es eine Protestveranstaltung in der Mittagspause.

»Das Unternehmen Toys ’R’ Us hat in Deutschland in den letzten sechs Jahren über 65 Millionen Euro Gewinn gemacht. Diesen Gewinn haben die Beschäftigten erwirtschaftet, aber sie sollen weiterhin kein Stück vom Kuchen abbekommen«, kritisierte ver.di-Verhandlunsgführerin Heike Lattekamp. Im Gespräch mit jW erläuterte sie, dass das Unternehmen bis 1997 sehr w...

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