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16.10.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Die Angst fährt mit

Rate von Verkehrsunfällen mit Todesfolge in Lateinamerika viermal höher als in EU. Nach UN-Angaben verkaufen Autohersteller ihre Modelle mit minderwertiger Sicherheitsausstattung

Robert Ojurovic

Wenn sie hierzulande in einen Pkw steigen, fühlen sich die meisten Menschen in Deutschland ziemlich sicher. Man hat Vertrauen in die Technik. Startet die Fahrt aber in Lateinamerika, ist die Angst ein ständiger Begleiter. Und das ist nicht nur schlechten Straßen und mangelnden Kontrollen geschuldet.

Verkehrsunfälle zählen zu den größten Gefahren im zivilen Leben. Während die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Automobilität in Deutschland seit Jahren tendenziell rückläufig ist, stieg sie nach UN-Angaben von Ende September weltweit zuletzt auf mehr als 1,2 Millionen. Besonders in den sogenannten Entwicklungsländern ist die Entwicklung besorgniserregend. Jährlich sterben auf den Straßen dieser Staaten mehr Menschen als anderswo. Die Anzahl der bei den dortigen Unfällen registrierten Verletzten übersteigt die der Einwohner Spaniens und Argentiniens zusammengenommen.

Erschreckende Daten aus Lateinamerika – dort liegt die Sterblichkeitsrate im Straßenverkeh...

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