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09.10.2015 / Inland / Seite 5

Mehr als ein »Schmiermittel«

Studie: Digitalisierung bietet in der Altenpflege Verbesserungspotential, wenn nicht gleichzeitig rationalisiert wird

Claudia Wrobel

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in aller Munde und wird meist unter dem Begriff »Industrie 4.0« zusammengefasst. Doch auch in sozialen Berufen spielt Technologie eine immer größere Rolle. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat deshalb eine Studie gefördert, die mögliche Folgen ihres vermehrten Einsatzes in der Altenpflege beleuchtet.

Dabei geht es weniger darum, dass Pflegebedürftige alleine von Robotern umsorgt werden sollen. Solche Bilder von menschenähnlichen Maschinen, mit starken Armen und Kulleraugen, gibt es aus Asien. Hierzulande wird solche Pflege ohne menschlichen Kontakt als Grauenszenario angesehen. Vom praktischen Einsatz in Deutschland sind die Roboter auch noch weit entfernt, schreiben Volker Hielscher, Lukas Nock und Sabine Kirchen-Peters in ihrer Studie. Doch schon heute spielt Technik eine große Rolle in der Altenpflege, und die Autoren erwarten, dass diese weiter zunehmen und den Alltag sowohl für Pflegebedürftige als a...

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