Der Schwarze Kanal
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05.10.2015 / Ausland / Seite 7

Genug Blut vergossen

Kolumbien: Präsident Santos verteidigt Abkommen mit der FARC-Guerilla

André Scheer

Nach dem Durchbruch in den Verhandlungen zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und der kolumbianischen Regierung Ende September versucht die rechte Opposition, ein Ende des seit Jahrzehnten anhaltenden Bürgerkriegs in dem südamerikanischen Land zu verhindern. Staatschef Juan Manuel Santos warf am Freitag in Bogotá seinen Gegnern vor, sie würden jedes Abkommen attackieren und auch einen Vertrag »zwischen Engeln« ablehnen, weil für sie »der Frieden inakzeptabel« sei. Zwar nannte Santos keine Namen, aber es ist klar, dass vor allem sein Amtsvorgänger Álvaro Uribe, dem er selbst als Verteidigungsminister gedient hatte, Ziel der Vorwürfe war. Der inzwischen in scharfer Opposition zu seinem Nachfolger stehende Expräsident hatte in der vergangenen Woche erklärt, er fühle »Panik« angesichts der Möglichkeit, dass der oberste Comandante der FARC, Timoleón Jiménez alias »Timochenko«, Präsident Kolumbiens werden könnte. Über diese Möglichkeit ha...

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