05.10.2015 / Inland / Seite 5

Staatliches Lohndumping

Honorarlehrkräfte kämpfen um bessere Bezahlung und soziale Absicherung

Claudia Wrobel

Ihre Auftraggeber sind staatliche Stellen, aber sie bekommen für ihre Dienstleistungen lediglich Dumpingpreise: Honorarlehrkräfte in Berlin und Brandenburg machen am heutigen Montag, dem Internationalen Tag des Lehrers, auf die prekäre Situation in ihrem Berufsfeld aufmerksam. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und ver.di rufen gemeinsam zu einer Protestaktion vor der vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft auf. Betroffen sind unter anderem Musikschullehrer, Dozenten an Volkshochschulen, Lehrbeauftragte an Hochschulen, Dozenten bei freien Trägern oder am Goethe-Institut. Ihre Aufträge bekommen sie von unterschiedlichen staatlichen Repräsentanten. So ist etwa das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das dem Innenministerium untersteht, beispielsweise bei Integrations- und Alphabetisierungskursen für Flüchtlinge zuständig. Trotzdem verdienen die Lehrkräfte einerseits wenig und sind andererseits auch sozial sch...

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