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02.10.2015 / Ausland / Seite 7

Erbetene Bombardierung

Russische Luftwaffe greift auf Wunsch der Regierung Assad Stellungen von Islamisten in Syrien an. Welle der Entrüstung bei der NATO

Gerrit Hoekman

»Als Antwort auf Fragen über die Präsenz der russischen Luftwaffe in Syrien erklärt das Präsidialamt der Syrisch Arabischen Republik, dass die Entsendung der russischen Luftwaffe auf einer Bitte des syrischen Staates beruht, die durch einen Brief von Präsident Baschar Al-Assad an Präsident Wladimir Putin übermittelt wurde.« Mit dieser so nüchternen wie verschachtelten Meldung teilte die staatliche Nachrichtenagentur SANA am Mittwoch aus Damaskus mit, dass Syrien und Russland ab sofort gemeinsam gegen die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) und die vielen anderen religiösen Rebellengruppen im Land kämpfen.

Bereits am selben Tag flogen russische Flugzeuge die ersten zwanzig Luftangriffe auf acht Stellungen des IS, meldete SANA unter Berufung auf russische Militärkreise weiter. Die Angriffe konzentrierten sich auf das nördliche Umland der Großstadt Homs, insbesondere auf die Stadt Al-Rastan, die auf halbem Weg an der Autobahn zwischen Homs und Hama liegt. D...

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