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29.09.2015 / Ausland / Seite 8

»Sie wollen das Land und die Ressourcen verkaufen«

In Mexiko landen Gegner der neoliberalen Regierungsreformen oft genug im Gefängnis. Insbesondere in Puebla, wo der Gouverneur der nächste Präsident werden will. Ein Gespräch mit Aranzazu Vargas

Lena Kreymann/ Mexiko-Stadt

Aranzazu Vargas lebt in Puebla, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates von Mexiko, und ist Sprecherin des Komitees für die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen die Repression in Puebla

 

Mit 241 Fällen ist Puebla der mexikanische Bundesstaat mit den meisten politischen Gefangenen. Warum?

Der Gouverneur Rafael Moreno Valle von der ultrarechten Nationalen Partei (PAN) will Präsident werden, deswegen versucht er durch verschiedene Projekte die Unterstützung ausländischer Unternehmen zu gewinnen, auch wenn dadurch die Menschen hier verarmen. Er will zum Beispiel Gasleitungen in der Vulkanregion verlegen lassen, den Bauern dort wird deshalb der Boden weggenommen. Wenn aber die Bevölkerung diese Vorhaben verhindert, gewinnt er die Wahl nicht. Deswegen gibt es hier soviel Repression. Ein weiteres Problem ist, dass es in anderen Bundesstaaten keine systematische Zählung der politischen Gefangenen gibt. Ansonsten wäre Puebla vielleicht nicht meh...

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