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19.09.2015 / Titel / Seite 1

Beistand für Syrien

»Regime Change« im Antiterrorkampf: USA offen für Militärgespräche mit Russland. Moskau schließt Entsendung von Soldaten nicht aus

Rüdiger Göbel

Für eine Friedenslösung in Syrien sind die Regierungstruppen unter Führung von Präsident Baschar Al-Assad unabdingbar. Nach vier Jahren Krieg und mehr als 250.000 Toten setzt sich diese Erkenntnis allmählich auch bei denjenigen durch, die all die Zeit am »Regime Change« in Damaskus gearbeitet haben. Am Donnerstag war in der syrischen Hauptstadt der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura mit Außenminister Walid Muallem zu Beratungen über die Beilegung des Konflikts zusammengekommen. Die russische Regierung ist derweil willens, die Führung in Damaskus im Antiterrorkampf stärker zu unterstützen. Der Kreml schloss am Freitag die Entsendung von Soldaten nach Syrien nicht aus, sollte es eine entsprechende Anfrage Assads geben. Solange eine solche aber nicht erfolgt sei, sei eine Diskussion darüber schwierig und spekulativ, sagte Regierungssprecher Dmitri Peskow laut der Nachrichtenagentur Sputniknews.

Die USA wiederum zeigen sich mit einem Mal offen für militä...

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