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19.09.2015 / Abgeschrieben / Seite 8

Geschichtsrevisionismus in Moldawien

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten hat sich am 16. September mit einem Protestschreiben an den Botschafter der Republik Modau in Berlin gewandt:

Verehrter Herr Botschafter Ciocoi, mit Irritation und Empörung mussten wir jüngst erfahren, dass im 70. Jahr nach dem gemeinsamen Sieg der Anti-Hitler-Koalition über die faschistische Barbarei nun auch in Moldawien Geschichtsrevisionismus bezogen auf die Geschichte des Zweiten Weltkrieges zur staatlich akzeptierten Politik gehört.

Der bekannte Kampfpanzer T-34, das Denkmal für die Einheiten der sowjetischen Armee, die für die Befreiung des Landes von der faschistischen Barbarei gekämpft haben, wurde in Anwesenheit von Vertretern der Regierung abgerissen. Verteidigungsminister Anatol Salaru soll bei dieser Gelegenheit sogar erklärt haben, dieses Denkmal gehöre in ein »Museum der sowjetischen Okkupation«.

Wir sind über diesen Akt der Barbarei und Schändung des Anden...

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