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19.09.2015 / Geschichte / Seite 15

»Feindfront« gegen England

Vor 75 Jahren schlossen Deutschland, Japan und Italien den Dreimächtepakt

Martin Seckendorf

Nach den »Blitzsiegen« im Westen 1940 glaubten die Naziführer, dass Großbritannien angesichts seiner militärischen Lage zu einem Frieden mit Deutschland bereit sei. Damit wollte man, wie Hitler am 2. Juni im Hauptquartier der Heeresgruppe A sagte, »endlich die Hände frei« bekommen für die »große und eigentliche Aufgabe: die Auseinandersetzung mit dem Bolschewismus«. Die britische Regierung gab jedoch mehrfach zu verstehen, dass sie kein Juniorpartner des deutschen Faschismus sein wolle und gestützt auf die USA bis zum Sieg kämpfen werde.

Für die Naziführer drängte die Zeit. Seit Juni bereitete die Wehrmacht einen Überfall auf die Sowjetunion operativ vor. Die Verwirklichung des seit den 20er Jahren von maßgebenden Kräften des deutschen Imperialismus unbeirrt verfolgten Ziels, die Vernichtung der UdSSR als ein zum Kapitalismus alternatives Gesellschaftsmodell und damit die Errichtung eines deutschen Ostimperiums bis zum Ural, sollte bald in Angriff genomme...

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