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15.09.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Für mehr als nur trocken Brot

Eine Konferenz der GEW soll sich der schlechten Entlohnung angestellter Lehrer widmen

Wladek Flakin

»Gleiches Geld für gleiche Arbeit!« – unter dieser Losung streikten 2013 Tausende angestellte Lehrer in Berlin. Sie verdienen deutlich weniger als ihre verbeamteten Kollegen, obwohl sie genau den gleichen Job machen. In der Regel geht es um mehrere hundert Euro im Monat. 17 Tage lang traten die Pädagogen damals in den Ausstand – doch die Forderung bleibt unerfüllt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin ist jedoch weiter am Thema dran. Am kommenden Donnerstag organisiert sie eine tarifpolitische Konferenz, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Seit 2004 werden Berlins Pädagogen nicht mehr verbeamtet. Eine Sparmaßnahme des damaligen Senats aus Linkspartei und SPD. Jedes Jahr arbeiten seitdem mehr Lehrkräfte in einem Angestelltenverhältnis. Im vergangenen Schuljahr waren bereits 38 Prozent der Lehrer angestellt, 17.650 Beamten standen 11.101 Kollegen ohne den Sonderstatus gegenüber. Über tausend neue Angestellte kommen jährlich hinzu.

Dabei ...

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