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12.09.2015 / Inland / Seite 5

K+S: Razzia offenbar auch bei Konzernchefs

Ermittlungen wegen illegaler Abwasserentsorgung. Konkurrent Potash prüft feindliche Übernahme

Jana Frielinghaus

Beim Düngemittel- und Salzproduzenten K+S dürfte derzeit Aufregung in der Vorstandsetage herrschen: Das Thüringer Landeskriminalamt (LKA) ermittelt wegen des Verdachts illegaler Abfallentsorgung. Das Unternehmen hat bei der Kaligewinnung in der Gerstunger Mulde in Thüringen in den Jahren 1999 bis 2007 mutmaßlich 9,5 Millionen Kubikmeter Salzlauge in den Boden gepumpt (siehe jW vom Donnerstag).

Die seit Mittwoch laufenden Maßnahmen richteten sich gegen 15 Konzernverantwortliche in Thüringen und Hessen sowie gegen zwei Mitarbeiter des Thüringer Landesbergamtes. Nach Informationen der Zeitung Die Welt (Freitagausgabe) betrafen die Durchsuchungen auch die Privathäuser von Vorstandschef Norbert Steiner und vom Aufsichtsratsvorsitzenden Ralf Bethke.

Auslöser der Ermittlungen ist eine Strafanzeige des Bürgermeisters der Gemeinde Gerstungen – die schon 2008 erstattet wurde. Dass die Razzien erst ...

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